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Fachkreise

Wussten Sie schon, dass...

... fast jede 2. Frau im Alter zwischen 25 und 55 Jahren Myome hat?

Rund 40 Prozent der Frauen im Alter zwischen 35 und 55 leiden an Uterusmyomen. Das sind rund 24 Millionen betroffene Frauen in der Europäischen Union. Rund die Hälfte davon leidet unter deutlichen Beschwerden. Das Durchschnittsalter der Frauen mit Myomen beträgt 39 Jahre.

Zur Diagnosestellung finden Sie auf dieser Seite weitere Informationen.

…starke Blutungen ein Hinweis auf Myome sein können?

Bei einer normalen Menstruation beträgt der Blutverlust etwa 50 ml, im Einzelfall auch bis zu 80 ml, das entspricht in etwa 10 vollgesogenen Tampons normaler Größe. Durch Myome kann sich der Blutverlust erhöhen und im Durchschnitt verliert die Frau dann durchschnittlich 250 - 300 ml Blut, also das 3 – 5 fache einer normalen Blutung. In Tampons bedeutet das einen Verbrauch von 40 – 50 großen Tampons. Helfen können hier Medikamente, die die Blutung kontrollieren.

… Myome die Fruchtbarkeit beeinflussen können?

Etwa 20–40% der Frauen im gebärfähigen Alter sind von Myomen betroffen, wobei ab Mitte 30 die Wahrscheinlichkeit für ein Myom deutlich ansteigt. Frauen, die Myome haben und schwanger werden wollen, haben oftmals Probleme damit, da das befruchtete Ei sich nicht in die Gebärmutter einnisten kann oder der Embryo zu einem späteren Zeitpunkt abgestoßen wird.

… ein Myom über 20 cm groß werden kann?

Myome können winzig klein wie eine Münze ausfallen, aber auch die Größe einer Honigmelone noch übertreffen. Dann sind sie durch den Bauch tastbar oder sogar äußerlich sichtbar, denn die Gebärmutter kann dadurch einen Umfang wie in der Schwangerschaft erreichen. Große Myome verursachen hin und wieder auch ein unangenehmes Druckgefühl im Bauch und es kann zu Problemen beim Wasserlassen und manchmal zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr kommen.

… Myome auch sehr gut medikamentös behandelt werden können?

Kausale, medikamentöse Therapien haben einen direkten Einfluss auf die Krankheitsursache, in diesem Fall die Myome. Zu dieser Gruppe gehören selektive Progesteron-Rezeptor-Modulatoren (SPRMs), wie der Wirkstoff Ulipristalacetat („Myom-Tablette“) und GnRH-Analoga („Wechseljahres-spritze“). Sie behandeln nicht nur die Beschwerden, sondern haben das Ziel, zu heilen. Die Kosten für diese Behandlungsmöglichkeiten werden von den Krankenkassen übernommen.

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